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Mit einfachen wie genialen Sportwagen hat Porsche Automobilgeschichte geschrieben. Zum globalen Phänomen wurde der Zuffenhausen State of Mind jedoch erst durch die Millionen treuer Fahrer und Fans, die auf ihre ganz persönliche Art jeweils einen kleinen Teil zum großen Mythos Porsche beigetragen haben. Mit dem Videomagazin „9:11“ rückt Porsche nun seine aktivsten Markenbotschafter in den Fokus der Kamera – und lässt dabei auch die bisher unbekannten Helden zu Wort kommen. 

Der dokumentarischen Videoserie, von der bisher sechs monothematische Episoden mit unterschiedlichen Protagonisten veröffentlicht wurden, gelingt es in wunderbaren Bildern, die Vielfalt der weltweiten Porsche-Community in authentischen Porträts einzufangen und unterhaltsame Geschichten voller Leidenschaft für Technik, Design, Sport und Historie zu erzählen. In der Episode zum Thema „Sehnsucht“ staunt man etwa über die berührende Geschichte der Brüder Reimann, die sich in der DDR den Traum vom eigenen Porsche erfüllen. Man begleitet den Hollywoodstar und Rennfahrer Patrick Dempsey, der am Steuer eines klassischen Porsche 911 Carrera 2.7 RS Touring auf Sylt die raue Schönheit der Nordsee erfährt. Und man taucht ein in das nostalgische „Traumwerk“ von Hans-Peter Porsche – eine schier unglaubliche Sammlung klassischer Spielzeuge. Und dann wäre noch Don unser Favorit aus der aktuellen Folge »siebzig«

  • Auch wenn innerhalb der neun Minuten und elf Sekunden langen Episoden auch auf die großen Momente der Rennsport-Geschichte und die Höhepunkte des Sportwagenbaus zurückgeblickt wird, sind es doch die ganz persönlichen Porsche-Geschichten, die einem nach der rund einstündigen Binge Watching Session am meisten in Erinnerung bleiben. Wenn etwa der norddeutsche Arzt Dr. Eric Brandenburg in breitestem Hamburgerisch den Sinn des Lebens am Steuer eines von ihm aufgebockten Rally-Elfers erklärt und dabei über die von „Lackputzern“ übersättigte Gesellschaft schimpft, während im Hintergrund der wunderbare Song „Calm me Down“ von Ben Cocks den Bezugsrahmen setzt, hat das eine Qualität, die man nur ganz selten in Markenfilmen findet. Dass Porsche im Videomagazin „9:11“ seine leidenschaftlichsten Jünger mit all ihren Ecken und Kanten in den Vordergrund rückt, ist ein Signal, dass man verstanden hat, dass eine Weltmarke wie Porsche am hellsten scheint, wenn man die Kreativität und Leidenschaft der Community mit einbezieht.